Nochmal Polyvore – so schön kann Shopping 2.0 sein :)

Wie lustig ist das denn? Ich war so begeistert vom puzzeln auf Polyvore, dass ich den ganzen Rest der Seite gar nicht wahr genommen habe. Wozu hab ich den ganzen Krempel gescreenshottet, wenn’s doch so einfach zu embedden geht? Klick auf „Embed this set“ und schon hat man den Code und ab ins Blog! Hier also mein erster Style, der schon seit ein paar Wochen in Facebook schlummert:

Das hier hab ich grad eben entdeckt und mich prächtig amüsiert:

Sowas hier ist auch toll, es muss also gar nicht immer nur Mode sein. In dieses Kunstwerk sind diverse Poster eingeflossen:

Und jetzt versuche ich mich an irgendwas, mit den Wallstickern von ABT:

Nächster Versuch mit einem ABT-Wallsticker, die sich prima als Hintergrund eignen!

Was auch noch echt super gemacht ist von Polyvore ist der „Try it„-Link auf der Startseite. Man kann’s also einfach mal ausprobieren und wird dann so schnell davon eingefangen, dass man seine „Kunstwerke“ einfach abspeichern (und sich damit registrieren) muss!

Überhaupt gibts dort so viele nette Funktionen … wunderbares Shopping 2.0, wie auch Robert schreibt

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Dass man Dinge aus anderen Shops einstellen kann, hab ich erst gar nicht kapiert. Die Funktion ist doch irgendwie ein bissl zu versteckt, aber die Hilfe klärt auf. Nur muss man da erstmal reinklicken!

Das mit dem Hintegrund entfernen klappt auch nicht immer so wirklich gut … nur wenn der Hintergrund wirklich hell und der Gegenstand dunkel ist.

Unglaublich ne? So langweilig und undesignt die Seite auch wirkt, so sehr rückt das doch in den Hintergrund, wenn der Inhalt stimmt. Nur das Hinzufügen-Feature müsste etwas mehr promotet werden.

Visuelles Shopping bei StylePath

Eigentlich wollte ich ja einen allgemeinen Beitrag über Visualisierungsmöglichkeiten für Produktkombinationen schreiben, aber nachdem der Teil über Polyvore schon so lang wurde, hab ich’s dann auf zwei Beiträge aufgeteilt.

Jochen berichtet noch über StylePath, das ich noch nicht kannte, das sich aber auch noch in Closed Beta befindet. Dort sind mir zwei Dinge aufgefallen: der Window-Shop und der 3D-Decorator.

Window-Shopping überträgt, wie der Name schon sagt, den Schaufensterbummel visuell ins Netz. Die Produkte der gewählten Kategorie wandern langsam von rechts nach links (oder umgekehrt) durch die Fenster und sind dadurch in der Mitte vergrößert dargestellt.

WindowShop

Als wirklich hübsch umgesetzt würde ich das jetzt nicht bezeichnen, aber es ist immerhin ein Ansatz, die Produkte mal rein visuell zugänglich zu machen.

Beim 3D-Decorator wählt man aus 3 Einrichtungsstilen (Colonial, Contemporary, Prairie und Victorian) und erhält dann einen eingerichteten Raum, bei dem man auf einzelne Möbel und Dekogegenstände klicken kann, die dann durch andere ausgetauscht werden. Viel Spielraum hat das Ding allerdings nicht, oder ich hab das Handling nicht so ganz verstanden. Keine Ahnung …
3D-Decorator

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Das ist ja schon mal ganz nett … aber hey, ich will MEIN Wohnzimmer einrichten! Ich will den Blick in mein Wohnzimmer nachbasteln, mit Fenstern, Türen etc. und dann aus einer Range an Produkten das Zimmer einrichten! Wann kann man denn sowas endlich mal machen? 😉 Das schwirrt mir schon seit Monaten im Kopf rum …

Schicke Modekombinationen bei Polyvore

Exciting Commerce zeigt mir mal wieder, dass ich es verpennt habe, über einen ganz tollen Shopping-Dienst zu schreiben, der mittlerweile die Runde durch die Blogs macht … Polyvore!

Entdeckt habe ich Polyvore als Facebook-Applikation und war begeistert, von der Möglichkeit, Klamotten in einer Darstellungsart zu kombinieren, wie man sie aus Modezeitschriften kennt:

Polyvore

Polyvore

Polyvore

Man (Frau) kann sich gar nicht sattsehen daran … und vor allem, man kann gar nicht aufhören, selbst solche Dinger zusammen zu puzzeln! Das schöne daran ist, dass die Produkte (fast) alle freigestellt vorliegen und man sie vergrößern/verkleinern, verschieben, in den Vordergrund/Hintergrund rücken und spiegeln kann. Dazu gibts noch ne Menge Hintergründe und sonstige Gestaltungselemente, mit denen man die Styles aufmöbeln kann. Ein bissl unpraktisch ist, dass in der Auflistung der enthaltenen Produkte auch immer das ganze Deko-Zeugs mit aufgeführt wird. Denn über diese Liste kommt man ja dann auch in den Shop, wo man das Kleidungsstück dann kaufen kann.

Man merkt allerdings, dass die Produkte automatisiert freigestellt werden, denn hin und wieder haben sie merkwürdige Löcher oder ein Stück vom Hintergrund hängt noch dran.

Contests

Shops können auf Poylvore auch Contests starten und ein Thema fürs Zusammenstellen solcher Styles vorgeben. Beim „The ModCloth Back to School Contest“ gab’s z.B. einen 100$ Gutschein für www.modcloth.com zu gewinnen und eingesandt wurden 1206 Styles! Hier der Gewinner-Style, der auch schon gleich zeigt, dass in den Styles viel Platz für Kreativität steckt:

Polyvore

Aber auch sonst findet man lustige Dinge auf Polyvore. Anhand der verwendeten Items kann man auch sehen, welche Elemente darin verbraten wurden:

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Prädikat: Macht irre Spaß und zeigt, dass es auch ansprechendere und emotionalere „Listen“ gibt, als drei Bildchen aufzulisten.

Nachtrag: Jetzt bastele ich schon den halben Tag an einem Style rum, und bin immer noch nicht zufrieden … ich find trotz des großen Produktangebots einfach keine roten Stiefel, die prima zum roten Mantel und der weißen Tasche passen würden. Und die roten Kirschen als Hintergrund sind auch ein wenig „unruhig“ 😉 … dauert also noch, bis ich einen weiteren Style zeigen kann. Bisher hab ich nur einen in meinem Facebook-Profil.

Noch ein Nachtrag: Was ich nun in anderen Blog lese, die auf meinen Beitrag verweisen ist, dass man die Produkte als User auch selbst aus anderen Shops zu Polyvore hinzufügen kann. Und auf die ganzen Social-Shopping-Elemente bin ich auch gar nicht eingegangen (die gibt’s aber!!) … ich war vom Basteln so begeistert, dass ich das alles gar nicht richtig gesehen oder ausprobiert habe. 😉

Letzter Nachtrag mit Verweis auf einen Nachtrags-Beitrag 😉 Nochmal Polyvore – so schön kann Shopping 2.0 sein 🙂