Endlich ist der Newsfeed auch bei Xing angekommen!

Hahaha, war klar dass sich wieder alle viele aufregen! Ich hab ja nur drauf gewartet!
Xing hat nun auch den von Facebook erfundenen Newsfeed eingeführt und die Welt ist erschrocken darüber und moniert das Ende der Privatsphäre. Allerdings muss man dazusagen, dass die Reaktion in den Xing-Foren doch durchaus sehr gemischt ist!

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Ich frag mich bei der Meckerei nur warum … all die Infos gab es doch vorher auch schon, nur waren sie eben versteckter und mussten alle separat aufgerufen werden (z.B. über die Powersuche). Nun sind sie wunderbar übersichtlich und live zu sehen.
Jetzt wird es solche Unterhaltungen nicht mehr geben: „Endlich ist der Newsfeed auch bei Xing angekommen!“ weiterlesen

Chez Imelda – Shopping nach Design

Nachdem Carsten mir Chez Imelda schon zwei mal empfohlen hat und ich grad wieder drüber gestolpert bin, will ich doch endlich mal einen Beitrag drüber schreiben. Mit Chez Imalda macht Schuhe kaufen nämlich gleich nochmal mehr Spaß! 😉

ChezImalda.com funktioniert mit dem Pixsta Image Browser und beschreibt sich wie folgt:

If you know roughly what you want but find it impossible to describe this within a textual search term then Chez Imelda is perfectly suited for you. For example, “Brown Shoes” does not describe “a pair of thin-heeled Manolo Blahnik sling backs with a mid-brown leather finish and a beautiful gold buckle”. Consequently, you are left to browse hundreds of web pages within multiple websites to find a pair that matches your requirements. It is a time consuming and unrewarding process. We have just found a solution to speed this up and make it much more fun, it is called the Pixsta Image Browser and we have applied it first to the category we care most about, “Shoes”.

Man beginnt mit einer Auswahl bunt gemischter Schuhe und klickt einen an, der einem am meisten zusagt. Dann erhält man ganz viele ähnliche und kann sich so immer weiter durchklicken. KLickt man immer mal wieder auf einen ganz anderen Schuh, wandert man quer durch bunte und vielfältige Welt der Schuhe … und das sieht so aus:

„Chez Imelda – Shopping nach Design“ weiterlesen

Automatische Aggregation

Neben meiner Erkältung habe ich von der Web2.0 Expo natürlich auch einiges an Infos mitgenommen. Ein bissl was davon kann ich nun prima in diesen Beitrag einbauen!

Eine schöne Aussage kam von Tom Coates in seinem Vortrag auf der Web 2.0 Expo “Designing for a web of data”:

turning from a web of pages to an aggregate web of connected data sources and services

Tja, nun sind wir also ständig damit beschäftigt, unsere Datenströme durch Web zu schieben und irgendwo einzufügen … was genauso nervig sein kann wie immer wieder die Freunde zu kontakten. Aber auch wie bei den Freunden gibt es auch schöne Beispiele, wie eine Site dem User behilflich sein kann, oder ihm sogar die Arbeit ganz abnehmen kann.

Last.fm

Naja, Last.fm ist erstmal nur ein super Beispiel dafür, dass man sich ein Musik-Profil anlegen kann, ohne groß was dafür tun zu müssen. (Passt also eigentlich nicht so ganz hier rein, bessere Beispiele folgen;) Man installiert ein kleines Programm und schwupps werden auf Last.fm alle Lieder gesammelt, die man auf dem Rechner hört.

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Besseres Beispiel:

Readr

Readr.com (via) ist einer der vielen Aggregatoren, die man mit seinen Daten füttern kann, die dann einen sogenannten “Lifestream” erstellen. Dieser Stream zeigt dann chronologisch das, was man auf anderen Websites tut: welche Lieder man via Last.fm hört, welche Websites man auf del.icio.us oder StumbleUpon bookmarkt, welche Bilder man auf Flickr hochlädt etc. Das sieht dann z.B. so aus:

readr-stream.jpg

Soweit Readr … worauf ich aber eigentlich hinaus will ist die Art und Weise, wie man bei Readr seine Accounts einträgt (und wie das auch schon einige andere Seiten tun, mir fallen sie nur grad nicht ein). Readr nimmt einem nämlich fast die ganze Arbeit ab, indem er schon mal nach dem bei Readr verwendeten Usernamen und der eMail-Adresse sucht. (Bringt natürlich nur Ergebnisse, wenn man immer unter gleichem Namen auftritt;)

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Wenn mal kein Profil gefunden werden konnte, kann man das dann noch händisch nachtragen. In den meisten Fällen geht das auch ganz flott:

reader_stumble.jpg

Leider ist es nicht in allen Fälle so einfach … was nicht an Readr sondern an den zu integrierenden Seiten liegt. Diese müssten die Daten leichter zugänglich machen.

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Schönstes Beispiel:

Dopplr

(mal wieder 😉 wer noch ne Einladung braucht, bitte melden)

Bei Dopplr kann man eintragen, wann man wohin reist und dann sehen, welcher der Freunde zur gleichen Zeit dort sein wird. Man kann nun bei Dopplr eine Verknüpfung zum Flickr-Account herstellen um die während dem Trip gemachten Fotos auf der Trip-Seite anzuzeigen. Jetzt könnte man glauben, dass man nun auf Flickr bei den Fotos, die zum entsprechenden Trip gehören, ein Tag setzen muss, damit Dopplr die Zusammenhänge erkennt (so wie das ja auch bei Upcoming läuft). Falsch gedacht 🙂 denn Dopplr ist viel schlauer! Dopplr nutzt die Metadaten der Fotos und sucht sich so die Fotos raus, die während der Tripps gemacht wurden und ordnet sie automatisch zu! (Von diesem Feature habe ich von Stowe Boyd in seinem Web 2.0 Expo-Workshop “Building Social Applications” erfahren.)
dopplr-flickr-bilder.jpg

Das Ganze hat mich zwei Klicks gekostet: Auf Dopplr auswählen, dass Flickr-Bilder importiert werden sollen und auf Flickr (man wird automatisch dort hingeleitet) die Zustimmung dazu geben. Und so siehts dann auf Dopplr aus:

dopplr-a-trip-to-berlin-in-november-for-silke-berz.jpg

Einmal einstellen und alle Fotos werden immer automatisch den Trips zugeordnet. Perfekt! 🙂

Man muss also nur mal ganz genau überlegen, welche Daten überhaupt vorliegen und die dann geschickt nutzen! Und um diesen Beitrag auch wieder mit Tom Coates Worten abzuschließen:

Designing for a web of data - Tom Coates

Und wo kriegt man all diese Daten her? Toms Antwort:

Designing for a web of data - Tom Coates

PS @ Holger: Bevor du nun wieder einen Datenschutzanfall kriegst, oder dich fragst, warum die Leute so viel von sich preisgeben … darum gehts hier in meinem Beitrag nicht! 😉

Collagen bei Kaboodle – die schöneren Listen

Nachdem Polyvore so schicke “Listen” bietet, habe ich nun entdeckt, dass auch Kaboodle bei der Darstellung aufgerüstet hat: Collagen:
kaboodle collage

Diese Collagen gibt es natürlich auch als Widget, nur leider killt mein Blog irgendwelche Divs, sodass das Ergebnis nicht mehr viel hermacht. 🙁 Daher hier nur Screenshots.

Erst dachte ich ja, die Dinger sehen nur gut aus, wenn man freigestellte Produkte verwendet, aber es geht auch anders, wie man an dem Beispiel sieht:

kaboodle collage

So viele Freiheiten wie bei Polyvore bietet Kaboodle allerdings nicht.

quicklayoutEs gibt drei Voreinstellungen zur Anordnung der Produkte, von aufgeräumt bis durcheinander und mit verschiedenen Bildgrößen.

Produkt bearbeitenZusätzlich kann man jedes einzelne Produkt verschieben, vergrößern und drehen. Lustigerweise sind die Bilder an einer Ecke verankert und man dreht sie um diese Ecke rum.

Seltsamer Weise wird das Feature nirgendwo beworben, auch im Blog nicht, und man findet auch kaum User, die es nutzen.

Polyvore bietet, wie gesagt, mehr Freiheiten, auch wenn das automatische Freistellen nicht immer so gut funktioniert. Dennoch finde ich die Kaboodle-Kollagen auch sehr schön, und vor allem gut zu bedienen.

Es ist ganz interessant zu sehen, dass die Social Shopping-Portale in den USA mittlerweile an emotionaleren Lösungen zur Darstellung von User-Listen arbeiten und auch schon tolle Features vorweisen können, während wir hier in Deutschland noch damit beschäftigt sind, überhaupt erstmal Listen einzuführen.