Nicht erschrecken …

… dass hier auf einmal alles anders und blau ist, ich bin nur am ausprobieren. 😉

Ich will mir demnächst mal ein neues Blog machen (lassen). So mit eigener URL und selbst installiert, bei dem dann alles so eingerichtet werden kann wie ich es gerne hätte. Nun war ich (mit Bier und Chips bewaffnet) auf der Suche nach einen Theme und bin überraschender Weise schon hier im WordPress fündig geworden, das ich gleich mal ausprobieren musste.

Ich find die drei Spalten nämlich sehr schön … oder wirkts jetzt zu voll? Links alles inhaltliche und rechts alle Gimmiks. Die ganzen unterschiedlichen Widgets (wenn ich denn mal die originalen Widgets einbinden kann und nicht nur auf RSS zurückgreifen muss) sind zwar recht chaotisch, da die unterschiedlichen Designs nie so richtig passen, aber ausprobieren muss man sie ja mal! 😉

Farbig wollte ich zwar auf grün umstellen, aber die Auswahl wird irgendwie nicht übernommen (die ganze Arbeit umsonst).

11 Antworten auf „Nicht erschrecken …“

  1. Solange das nur das Bloglayout ist,, welches blau ist… das ist ja nicht so schlimm… 🙂
    Wenn du ein „freies“ WordPress installiert, hast du die Möglichkeit, auf hunderte von Layouts zurückzugreifen. Aber natürlich ist das auch Mehraufwand in Pflege und Wartung und man muß sich viel „zusammensuchen“.
    Bei jedem Layout ist die Änderung von Farben nur ein „Handgriff“ in der CSS-Datei. Allerdings muß man wissen, WO…
    Ich persönlich mag die dreispaltigen Layouts nicht !
    Der Hauptgrund für einen Blog ist für mich das Schreiben, auch wenn ich das nicht so gut kann. Hier geht das gerade noch so mit der Mittelspalte.
    Vielleicht sieht das auf einem Bildschirm mit höherer Auflösung besser aus. Aber ich habe „gelernt“, daß man vom größten gemeinsamen Standard ausgehen muß und DAS ist eben eine Bildschirmaulösung von 800X600

  2. Hey, blau macht glücklich 🙂
    Mir gefällts, auch das dreispaltige. Musste mich selbst erst an 3-spaltige Layouts gewöhnen – aber das ist halt Geschmachssache (s.o.)

  3. 800*600 ist höchstens noch der kleinste gemeinsame Nenner, aber kein Standard mehr. Laut Webhits.de sind es gerade mal 3,5%, die noch mit 800*600 surfen. Auf die muss ich hier mit meinem kleinen Blog keine Rücksicht nehmen. 😉 Aber selbst wenn hier jemand mit 800*600 surft, würde ihm gerade mal die rechte Spalte fehlen, in der keine essentiellen Infos drinstehen. In UK zb. ist 800 noch wesentlich verbreiteter. (Aber die lesen ja zum Glück mein Blog nicht 😉 )

    Generell ist man ja dreispaltiges Layout im Web gewöhnt. Links ne Navigation und rechts noch ne Content-Related-Spalte. Wäre hier ja dann auch nicht anders. Nur auf den ersten Blick war ich schon überrascht, wie „vollgestopft“ das Blog auf einmal wirkt. Beide schmalen Spalten nebeneinander würd ich glaube ich nicht machen, das viele kleine Gewusel würde dann zu sehr konkurrieren.

  4. Ja, du weißt ja, daß in den Kommentaren persönliche Meinungen zu einem Artikel abgegeben werden.
    Mach doch mal eine Umfrage, wieviel deiner Leser mit welcher Bildschirmauflösung kommen. 🙂
    Nein, es ist schon richtig, in einem kleine Privatblog kann man machen was immer man meint. Ich wolllte dir auch keine „Vorschriften“ machen, sondern nur meine Ansichten dazu kundtun.
    Normalerweise ist das dreispaltige Layout auch auf einem 800X600 Bildschirm gut zu betrachten und es wäre NOCH besser, wenn für die einzelnen Spalten nicht so viel Raum „verschwendet“ würde durch Abstände zwischen den Spalten. Also ich meine, die sind zu groß.
    Auf Webseiten eine Content-Related-Spalte zu machen ist wohl nur interessant, wenn man mit seiner Seite auch Geld verdienen wll. Für private Seiten finde ich das voll daneben !
    Aber auf Webseiten kann ich das nur auf der Startseite machen, daß ich die Seite „vollpacke“ um eine Art Navigation zu bieten und zu zeigen, was ich alles zu bieten habe.
    Übrigens fehlt nix, wenn ich mir die Seite mit 800X600 betrachte, sondern es wird alles mehr „zusammengequetscht“…

  5. Oh echt? Zusammengequetscht ist natürlich schrecklich. Naja, ist ja nur vorübergehend. Demnächst wird hoffentllich alles besser! 😉

    Keine Angst, hab es nicht als Vorschrift verstanden. Aber eine Meinung hab ich dazu natürlich auch. Und eine Content-Related-Spalte (oder Service-Spalte oder wie auch immer man sie nennen mag) macht meiner Meinung nach immer dann Sinn, wenn related Content oder Service vorhanden ist. 😉 Mit Geld verdienen hat das nix zu tun.

  6. meiner ist grösser 🙂 1400 x 1050. aber auf 1280 x 1024 ist es auch noch ganz aufgeräumt.

    bei mir sieht es gut aus, ich bin ja auch eher grün, aber das blau ist auch OK.

    der „verschwendete platz“ zwischen den spalten ist angenehm, da ist es dann nicht so gequetscht (mein pixelschieber nennt das „designpause“, aber auch weissraum wurde schon vernommen.

    3-spaltig ist schon OK, navigation links ist sowieso immer richtig (weiss garnicht warum viele blogs default-mässig die navigation rechts haben?!). wobei die navigation in einem blog ja eher nicht der weg zum content sein soll, sondern eine hilfe durch kategorien schneller als durch den chrinologisch sortierten strom an blog-einträgen zu dem content zu gelangen. das ist ja an „traditionellen“ websites anders.

    die rechte spalte ist bei mir persönlich mental auch eher für „service“-themen gebloggt äh, geblockt. ob es heir auch schon rechte-seite-blindness bei den benutzern gibt (adwords?). insgesamt glaube ich, dass blogleser nicht typische webnutzer sind, sie sind wahrscheinlich noch eher die technologisch/thematisch interessierte speerspitze unserer grossen klickvieh-gemeinschaft.

    puh!
    jörg.

  7. Es soll ergonomischer sein…
    „Früher“ hat man die Menues ja links angeordnet und ich hatte mal gelesen, daß das Quatsch wäre. Rechts müßten sie hin.
    Heute würde ich einen Blog mit „Linkssteuerung“ nur ungern nehmen !

    @jörg
    Dann bist du bestimmt auch nicht für Handy-TV… 😈

  8. ahoj!

    bei blogs bin ich mit der navigation eher leidenschaftslos. immerhin sind wir erst in der frühen steinzeit mit den interaktiven möglichkeiten des web. wenn es deutlich ist, kann die navigation meinetwegen auch rechts hin, was solls. so doof sind wir user ja auch nicht, dass wir das nicht erkennen würden, gerade bei einem blog…

    handy-tv? ist das nicht damals im platzen der dotcom-blase mitgeplatzt? 😉

    alles eine frage der zeit, glaube ich. die geräte und die bandbreite sind ja faktisch dafür bereits da, wenn die flatrate-umts-tarife a la base für 25@/monat sich verbreiten, werden wir auch video aufm handy schauen. auf dem video-ipod ist die auflösung doch schon ganz gut, für in der bahn dittsche zu schauen reicht es doch absolut 🙂 mal sehen, wie das iPhone sich in der realität so macht.

  9. Hey, ich komm ja gar nicht mehr nach mit antworten! 🙂 Werde jetzt also auf einzelne Schnippsel Eurer Comments eingehen.

    Weiße Flächen: Mein Design-Prof sagte auch schon immer: Weisraum ist auch ein Gestaltungsmittel. Auf alle Fälle hilft es der Strukturierung und Orientierung. Aber meine Kunden neigen auch immer gerne dazu, die letzten verbliebenen weißen Flächen noch für irgendwas nutzen zu wollen. 😉

    Drei Spalten und typisches Blog-Design: Ich finde, bei drei Spalten siehts nicht mehr wirklich nach Blog aus, und das ist eigentlich schade. Irgendwie kam ich durch den vielen Kleinmist, den ich in die rechte Spalte packen will, dazu, ein dreispaltiges Layout zu suchen. Jetzt bin ich mir gar nicht mehr so sicher, weils doch wieder eher wie ne normale Website aussieht. Sollte vielleicht weniger von meinen Anforderungswünschen ausgehen als doch mehr die Wirkung beachten.

    Ob Blogleser typische Web-Nutzer sind? Wer weiß, wie viele Leute Blogs lesen ohne zu wissen, dass sie ein Blog lesen?

    Navigation links: Ne Navi ist links schon richtig platziert, wird auch regelmäßig in Studien und Tests wieder bestätigt. Gibt es eine „Navigation“ in einem Blog, der ja linear aufgebaut ist? Die Kategorien kann man schon als Navi ansehen. Befindet man sich auf einer Beitragsseite, ist die Liste der letzten Kommentare auch als Navi verwendbar. Von daher wären diese Features nicht falsch platziert, wenn man sie links hinpackt.

    Und dann gibts ja auch noch den Footer, in den man seine ganzen Links packen könnte. 😉 Womit wir wieder beim Thema Scollen wären. 😉 (Beispiel: http://www.i-marco.nl/weblog/)

    Irgendwie läufts in meinen Gedanken grad auf folgendes Problem hinaus: Wende ich Regeln der klassischen Webgestaltung an oder nutze ich die typische Blog-eigne Gestaltung? Möcht ja mal wissen, wie viele Menschen sich vor mir auch schon darüber den Kopf zerbrochen haben. 😉

    Ich hab mal nach anderen Meinungen zu dem Thema gegoogelt, konnte aber leider nix finden. Allerdings bin ich dadurch wieder mal auf ein paar interessante Blogs zum Thema Usability gestoßen. 😉
    Ach ja, und ein Buch „Blog Design Solutions“ lief mir dabei über den Weg. Was da wohl drin steht? http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/1590595815/

  10. hmmm, datt da oben „- – 8“ war wohl nix mit dem posten, (gut, dass ich nicht direkt im browser tippe ;-), also nochmal:

    – – – – schnipp – – – –
    Ob Blogleser typische Web-Nutzer sind? Wer weiß, wie viele Leute Blogs lesen ohne zu wissen, dass sie ein Blog lesen?
    – – – – schnipp – – – –

    eben. und dann genau erwarten sie doch wahrscheinlich ne navigation an ort und stelle? was ist denn eigentlich ein blog? ne einfache website, die news enthält, top – down nach aktualität sortiert. die kategorien kamen doch erst etwas später quasi nach dem „ich muss alles taggen“-hype (folksonomies!). die meisten noch-nicht-blog-user werden doch wahrscheinlich eh über suchmaschinen kommen (erstmal). rss-abos oder web-feeds, wie microsoft das nun treffend nennt kennt doch kaum jemand (von atom, xml, etc. mal ganz zu schweigen). blogroll? wattndattn?

    scrollen ist nicht mehr böse (spätestens seit jede default-maus mit scroll-rad kommt!). das war mal so, ist aber seit 2-3 Jahren imho als „bei tante käthe bekannt“ erledigt. sicher, der hauptteil (wir haben das mal „über der scroll-line“ analog zu „above the fold“ beim print genannt) sollte schon das wirklich wichtige enthalten, dazu gehört imho neben einem Titel/Datum auch ein wenig mehr meta-kontext (zB navigation bietet sich hier an…). hier entscheidet die userin beim drüber-scannen der seite, ob sie überhaupt runterscrollt… es soll ja auch user geben, die garnicht fullscreen im browser unterwegs sind…

    die 8500-amazon mount everest pixelseite in deinem anderen eintrag zeigt ja auch, dass amazon zumindest über das scrollen ähnlich denkt und so richtig falsch sind die ja selten auf dauer (wenn man mal von der phase absieht, als es plötzlich 3 reihen tabs oben auf der homepage von amazon.com gab…). wenn die die langen seiten beibehalten, war es in den USA wirtschaftlich richtig und somit bei den US-usern angekommen, warten wir einfach mal ein Jahr 😉

    wie auch immer gilt hier eigentlich: „content is king“, egal wie schön es ist, wenn nur schrott drinsteht iss auch egal wie es aussieht.

    ahoj!
    jörg.

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