Ladezeiten sind immer noch Thema

Erfahrene Sufer und Online-Shopper erwarten mittlerweile, dass Websites sich innerhalb von 4 Sekunden laden. Vor einigen Jahren lag dieser Wert noch bei 7 Sekunden. DSL scheint also auch die Erwartungshaltung verändert zu haben – Ladezeiten sind immer noch ein wichtiges Kriterium. Das ist Ergebnis einer Studie von Jupiter Research und Akamai, über die Ecin berichtete.
Doch auch über die Ladezeiten hinaus ist Geschwindigkeit ein Kriterium, und zwar besonders im Checkout-Prozess. Ein schneller und vor allem auch reibungsloser Kauf-Prozess ist ebenso Kriterium für Wiederholungstäter wie einfache Navigation, Anmeldung und Login.

via public.beta

Nachtrag: Noch ein Artikel, der sich mit dieser Studie befasst und dabei auf eine andere Studie verweist, die zu ähnlichen Ergebnissen kam:

A year ago, Taylor Nelson Sofres (TNS) found that slow-loading pages ranked near the top of the most „annoying“ attributes list for online shoppers.
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Meine Waschmaschinen-Deals bei Dealjaeger.de

Bei meiner Suche nach einer bestimmten Waschmaschine (Miele Softtronic W 3245) kam mir das neue deutsche Web2.0 Vorzeigeprojekt Dealjaeger.de gerade recht. Siehe auch Schnäppchen jagen mit Dealjaeger.de

Dort kann man die User herausfordern, den günstigsten Preis für ein bestimmtes Produkt zu finden („Jäger des besten Deals“ ). Die Dealjäger-Redaktion stellt das Produkt für jeweils 24 Stunden ein. Dafür hatte ich mich mit meiner Waschmaschine „beworben“ und es hat geklappt! Die Redaktion hatte das Maschinchen mit einem Startpreis von 1.009,00 EUR (bei eshoppen.de) eingestellt und dieser Preis wurde von Lotree unterboten: 959,00 EUR (bei unserkleinerladen.de). Sehr fein!

Jäger des besten Deals

Allerdings ist ja der Preis nicht das alleinige Entscheidungskriterium. Unserkleinerladen.de ist zwar günstiger, berechnet aber 45 EUR Versandkosten. Also komme ich hier auf 1.004,- EUR, nur noch 5 EUR günstiger als bei eShoppen.de (kostenloser Versand). Zudem hat eShoppen.de das Trustedshops-Logo auf der Seite, das ist mir erstmal sympathischer.

Wenn ich meine Waschmaschine jetzt also wirklich online bestelle, dann doch lieber bei eShoppen.de. Aber hilfreich war die Dealjagt allemal! 🙂

Ich glaube, in meinem nächsten Leben nenne ich mich MissWaschmaschine! 😉

So, noch was anderes: Eigene Deals ändern
Ich wollte natürlich auch ein paar Deals anbieten, und nicht nur schmarotzen. 😉 Also habe ich meine drei Produkte, die ich zufällig gerade als Angebot kenne, eingestellt. Der aufmerksame Leser wird sich jetzt denken können, dass es sich hierbei um Miele-Waschmaschinen handelt! 😉 Kaum waren die drei Dinger eingestellt, fällt mir auf, dass ich in jedem einzelnen einen Fehler eingebaut habe. *schäm* Zweimal ist die Postleitzahl knapp daneben getippt (Offline-Angebote), einmal ist die Produktbezeichnung falsch! Ersteres ist wahrscheinlich nicht weiters wild, zweiteres dagegen fatal, denn so kann keiner das Angebot unterbieten, es existiert ja gar nicht! Ändern kann man Deals nicht. Das Thema wird auch gerade noch bei Dealjäger diskutiert und ich finde, dass das gehen sollte. Albern wirds natürlich, wenn jemand den ersten Preis ändert. Vielleicht sollte nicht alles änderbar sein. Alternativ müsste ich meinen Deal als tot erklären und nochmal einstellen.

Und nochwas geistert mir im Kopf rum: Bundles
Was, wenn ein Hersteller Bundles anbietet, die es nur bei ihm gibt? Beispielsweise bietet Kodak gerne mal Produktpakete an (z.B. eine KODAK EASYSHARE C310 Digitalkamera + KODAK EASYSHARE Druckerstation). Genau das gleiche Bundle wird man wahrscheinlich kaum woanders noch finden, und damit auch nicht unterbieten können. Ich hab’s direkt mal ausprobiert und dieses Bundle von Kodak eingestellt.

Lieferzeiten auf Produktseiten angeben

Der Shopbetreiber-blog berichtet über ein Urteil des LG Koblenz, welches besagt, dass Verbraucher bei Online-Shops erwarten, dass ein Produkt sofort lieferbar sei, sofern nichts anderes angegeben ist. Und diese Angabe muss auf der Produktseite selbst erfolgen. Ein allgmeiner Hinweis in den AGB reicht nicht aus.
Um irreführende Werbung zu vermeiden sollten Shops also die vorraussichtliche Lieferzeit eines Produktes auf der Produktseite nennen, oder alternativ die lieferbare Menge angeben. Dieser Hinweis muss leicht lesbar sein und ins Auge fallen.