Social Commerce Groupie?

Die Gelegenheit konnte ich mir am Wochenende beim Barcamp in Frankfurt nicht entgehen lassen! 😉

Social Commerce Groupie ;)

Dealjaeger, edelight und yieeha … danke für das Foto und danke für die tollen Gespräche! Hab mich echt gefreut, Euch wieder zu treffen / kennen zu lernen! 🙂
Nur Hitflip fehlt! Dafür hat Andre mich mit der Hitflip-Tasche abgelichtet.;)

Meine Fotos vom Barcamp
Alle Fotos vom Barcamp auf Flickr und Sevenload (inkl. Videos)

Eine Nachberichterstattung von mir kommt noch ist jetzt da.

re:publica fachlich

Ich habe auf der re:publica viele tolle Vorträge gehört, die für mich interessantesten will ich mal kurz aufzählen.

Bausteine für den Gruppenraum
Interaction Design Patterns für Online Communities

Christian Müller, Student Medientechnologie, Ilmenau und Carsten Grandke, ID media

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Design Patterns sind Muster oder Prinzipen für die Lösung eines konzeptionellen Problems. Bewährte Lösungen, die helfen, nicht alles immer wieder neu erfinden und testen zu müssen. Beispiel eines solchen Pattern könnte ein Navigationstyp oder ein Login-Prozess sein.
Beispiel für eine Library: http://developer.yahoo.com/ypatterns/

Die Frage, zu dem dieser Workshop veranstaltet wurde war, ob es sich lohnen würde, speziell für die Konzeption von Communities eine Bibliothek solcher Design Patterns anzulegen. Es wurden Beispiel-Probleme gesammelt, zu denen man Design Patterns anlegen könnte:

  • Kontakt hinzufügen (wird der Kontakt direkt hinzugefügt, muss der Andere erst zustimmen, kann der User sich von einer Kontaktliste eines anderen Users runterlöschen etc.)
  • Suchergebnis (Ergebnisse aus unterschiedlichen Kategorien wie News, User, Blogs etc.)
  • Sicherheitshinweise, Fehlermeldungen (Darstellung, Integration in den Content etc.)

Ich fände eine solche Bibliothek sehr hilfreich und sinnvoll und würde mich gerne beteiligen!
Für den weiteren Austausch wird noch ein Link auf re-publica.de eingestellt. Der Vortrag wurde auch gefilmt, ich hoffe, dass das Video dann auch irgendwo abzurufen sein wird. Ich werde es nachtragen.

Interessant fand ich, wie viele Konzepter und Informationsarchitekten auf der re:publica waren. Der Raum war viel zu klein für den großen Andrang.

Partizipatorisches Internet
Von wegen: Dein User ist stinkfaul!

Felix Petersen, Plazes.com

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Wie kann man den User zum Mitmachen aktivieren?

Die Faulheit des Users beachten! Ihm keine Umwege abverlangen.
Beispiel del.icio.us: Bookmarks setzt der User sowieso, durch den Button im Browser macht es keinen Unterschied, ob er sie im Browser oder auf delicious setzt.

Sei kein “Klugscheißer”! Sag den Usern nicht, was und wie sie etwas tun müssen.
Beispiel Friendster / MySpace: Fakeuser wurden gelöscht, bei MySpace nicht. MySpace kam dies zu Gute, da sich daraus eine eigne Kultur entwickelte: z.B. wurden Profile für Veranstaltungen angelegt.

Der User ist der Star, nicht die Plattform! Er muss im Vordergrund stehen.
Beispiel MySpace: So schrecklich das Design auch aussieht, hier hat der User die Hoheit darüber, wie sein Profil aussieht. Jedes Profil sieht in erster Linie so aus, wie der User es haben will, nicht wie MySpace es vorgibt.

Den letzten Tipp weiß ich leider nicht mehr genau. Es ging darum, dass man dem User kein leeres Blatt hinlegen soll, sondern ihm Stichworte bieten muss, um seine Kreativität anzukurbeln.

Alles oder Nichts?
Soziale Netzwerke und offene APIs

Andreas Gehret, Xing

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Die Xing-Community, bzw. Die Entwickler haben sich von Xing eine Api gewünscht. Xing hat darüber nachgedacht und ist auf diverse Probleme gestoßen.

Interessante Daten, die man sinnvoll weiterverarbeiten könnte, sind die Kontaktdaten. Nur, Kontaktdaten sind sensible Daten. Der User muss zustimmen, ob seine Daten weiterverarbeitet werden dürfen. Der Einwand, dass die Daten doch auch auf Xing sichtbar sind, hilft nicht viel, da es datenschutzrechtlich einen Unterschied macht, ob man die Daten einsehen oder sie maschinell weiterverarbeiten kann. Geht also nicht so einfach.

Was könnte Xing tun?

  • Die AGBs ändern. Wäre ein riesen Gau, wenn da plötzlich drin stehen würde, dass die Daten an Dritte weitergegeben würden, und man nicht mal sicher sagen kann, an wen genau und was damit passiert. Geht also nicht.
  • Dem User eine Einverständniserklärung nachträglich abverlangen. Bringt nicht viel, weil das sicherlich nicht viele tun werden, und was will man schon mit nur einem Bruchteil der Daten.

Nächstes Problem:
Was kann man eigentlich mit den Kontaktdaten sinnvolles anfangen? Eine Visualisierung der Standorte auf Google-Maps. Bei Google-Maps lächeln schon alle müde, aber eine andere Verwendung ist auch sonst keinem eingefallen.

So, das war’s. Der Workshop endete ziemlich ratlos. Schade eigentlich, aber der Datenschutz in Deutschland scheint da einen dicken Strich durch die Rechnung zu machen. Jetzt muss Xing nur noch mit dem Zugzwang zurechtkommen, eine Pressemeldung über eine API veröffentlich zu haben, und nun keine Möglichkeit für deren Umsetzung zu sehen.

070411_republica 022 Dann war ich noch bei der Yahoo!Pipes Bastelstunde. Endlich hab ich ne Vorstellung wie das funktioniert – war super!
070411_republica 014 Ich habe endlich mal erfahren, dass übergewichtige Blogger mit Dreitagebart ein Mythos sind.
070412_republica 060 Habe einen Überblick über Social Software von IBM erhalten und viele Antworten auf rechtliche Fragen im Web2.0 erhalten.

Diese und weitere Vorträge und Workshops werde ich aber nicht mehr beschreiben. Wenn ich mich ein bissl durch die Blogbeiträge zur re:publica gewühlt habe, werde ich ein paar Links nachtragen. Oder einfach im re:publica-Wiki mal wühlen, da werden sehr viele Blog-Beiträge gesammelt.

Nachtrag (23.06.07) : Jetzt gibt es auch Videos von einigen Vorträgen!

re:publica Lifestyle

Ich bin auch wieder zurück aus Berlin und schon wieder völlig überfordert, meine Erlebnisse ins Blog reinzupressen. Dummerweise gab’s im ICE 1.0 kein Strom in den Abteilen, daher konnte ich auch nicht vorarbeiten. Zu den Vorträgen, die mir am besten gefallen haben, kommt später noch was, aber bevor ich mich gleich zum Grillen auf eine nette Wiese am Rhein begebe, hier noch ein paar nette Eindrücke.

Es gab also nicht nur interessante Vorträge und Workshops, sondern auch viel offliniges. Es hatten sich zum Beispiel auch ein paar richtige, waschechte Blocks zur re:publica verirrt!

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Web 2.0 war nicht das einzige Thema, backen wurde auch hoch gehandelt! Sieht war ziemlich altmodisch aus, aber mit den vielen handschriftlichen Kommentaren und Zusatzzettel, die sich über Jahrzehnte zu den einzelnen Rezepten angesammelt haben, kann man das Büchlein problemlos als die Urform des Backblogs bezeichnen.

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Anscheinend gab es im Vorlauf der re:publica Diskussionen darüber, dass die Veranstaltung zu kommerziell werden könnte. Diese habe ich wohl verpasst, daher war ich leider falsch gekleidet. Sorry für diesen Fauxpas, nächstes mal zieh ich mich etwas undergroundiger an! (Wobei sich diese Jacke sehr gut zur Wiedererkennung eignet: „Die Jacke kenne ich, warst du nicht auch auf der XY-Konferenz letztens?“).

Beweis: Re-publica reine Kommerzveranstaltung!

Dank der Printausgabe der re:publica lies sich die Veranstaltung auch gemütlich verfolgen.

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Gekuschelt wurde auch, aber offline und daher auch nicht öffentlich …

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Aber eigentlich sind wir doch alle einer Meinung:

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Ich freu mich aufs Barcamp in Frankfurt nächstes Wochende! 🙂

Nachtrag: Aber ein bissl Nerdy war’s schon 😉


cc dotdean

Ach, und wie ich es hierhin geschafft habe, ist mir ein Rätsel. Vielleicht, weil Oli rote Sportjacken mag? 😉

Alle meine Fotos von der re:publica.

Hallo liebe Rhein-Main-Blogger

Oli Gassner ist am 29.3. zum sozialen Frühstück in Ffm ruft für den Vorabend ein kleines spontanes Bloggertreffen aus:

* Bockenheimer Weinkontor (Weinkontor auf Qype)
* Schloßstr. 92, 60486 Frankfurt, Tel: +49 69 702031
* am Mittwoch 28.3.2007, ab 19:00
* Anmeldung über Upcoming.org

Ich überlege gerade, ob mir Blogger am Abend und Blogger am Morgen nicht zu viele Blogger hintereinander werden 😉 werde trotzdem beide Veranstaltungen besuchen. 🙂

Vielleicht noch jemand? “Blogger am Abend” kostet übrigens keinen Eintritt, im Gegensatz zu “Blogger am Morgen” 😉

(War übrigens interessant zu sehen, wie Qype wirkt bei der Auswahl der Location 😉 )