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Amazons Produktempfehlungen lassen mich zweifeln – und die Facebook-Integration auch

By paulinepauline on 29.07.2010

Ich habe lange Zeit immer gerne Bücher bei Amazon bestellt – weil die Empfehlungen einfach perfekt waren. Mittlerweile bin ich immer seltener bei Amazon und immer wenn ich dieStartseite aufrufe, zeigt man mir völlig unpassende Produkte.

Woher die Empfehlungen kommen ist ja klar, aus den kürzlich besuchten Seiten. Aber moment mal … wenn ich mir die kürzlich besuchten Seiten anschaue, dann entdecke ich unter den 25 Dingen gerade mal 5 Sachen, die ich mir wirklich angeschaut habe:

2 Mal Walthers Saft, eine Tupperdose, eine Soja-Soße und eine Packung Chips.

Woher kommt der ganze Rest? Ich bin mir 100% sicher, dass ich keine Computerspiele angesehen habe, keinen Drucker und auch keine Kamera-Objektive. All diese Sachen sind mir völlig unbekannt. Ich wüsste auch nicht, dass ich bei irgend jemandem in Twitter oder auf Facebook auf einen Amazon-Link geklickt hätte, um zufällig auf diesen Seiten zu landen.

Und es surft auch sonst niemand mit meinem Rechner. Denn das wäre ja noch die logischste Erklärung. Amazon speichert diese Infos doch über Coocies im Browser, oder? Denn wenn ich einen anderen Browser öffne, habe ich auch andere Produkte auf der Startseite. Bisher habe ich diese “fremden” Produkte immer aus meinem Verlauf rausgelöscht, aber so langsam wird mir das ganze unheimlich und lässt mich an Amazon zweifeln.

Hat denn jemand die gleichen Erfahrungen gemacht oder weiß zufällig jemand, woher das kommen kann? Steh ich auf dem Schlauch und oute mich gerade als extrem unwissend?

Klicke ich aber ganz oben auf “Empfehlungen”, zeigt mir Amazon die gewohnt passende Produkte. Die beziehen sich anscheinend immer noch auf bisherige Bestellungen.

Wenn das so weiter geht mit diesen Spukempfehlungen, dann kann sich Amazon seine langweilige Facebook-Integration sparen … denn dann rufe ich Amazon gar nicht mehr auf!

Die Facebook-Integration

Was kann denn diese Facebook-Integration (bisher nur für amazon.com verfügbar)? Ich sehe die nächsten Geburtstage diverser Leute, mit denen ich nicht sonderlich viel zu tun habe inkl. Geschenkempfehlungen. (Wie vielen von meinen 659 “Freunden” werde ich denn tatsächlich was schenken? Eigentlich nur meinen 10 Lieblingsfreunden.)

Und ich sehe, was unter meinen Freunden gerade populär ist: Michael Jackson, Pulp Fiction, Star Wars und Dirty Dancing. KRACHER! Das sind mal echte Insider-Tipps!  Was interessiert mich, Lieblings-Musik und Lieblings-Filme die Leute irgendwann mal in ihre Profile geschrieben haben. Wieso gibt’s keinen Activity-Stream von Alben und Filmen, die meine Freunde neu zu ihren Profilen hinzufügen? Das wäre doch viel spannender.

Also da fehlt meiner Meinung nach ne Menge Feintuning, bis da was Brauchbares rauskommt. Aber vielleicht kommt da ja nach und nach noch was mehr Idee rein …

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Ich habe lange Zeit immer gerne Bücher bei Amazon bestellt - weil die Empfehlungen einfach perfekt waren. Mittlerweile bin ich immer seltener bei Amazon und immer wenn ich dieStartseite aufrufe, zeigt man mir völlig unpassende Produkte. Woher die Empfehlungen kommen ist ja klar, aus den kürzlich besuchten Seiten. Aber moment mal ... wenn ich mir die kürzlich besuchten Seiten anschaue, dann entdecke ich unter den 25 Dingen gerade mal 5 Sachen, die ich mir wirklich angeschaut habe: 2 Mal Walthers Saft, eine Tupperdose, eine Soja-Soße und eine Packung Chips. Woher kommt der ganze Rest? Ich bin mir 100% sicher, dass ich keine Computerspiele angesehen habe, keinen Drucker und auch keine Kamera-Objektive. All diese Sachen sind mir völlig unbekannt. Ich wüsste auch nicht, dass ich bei irgend jemandem in Twitter oder auf Facebook auf einen Amazon-Link geklickt hätte, um zufällig auf diesen Seiten zu landen. Und es surft auch sonst niemand mit meinem Rechner. Denn das wäre ja noch die lo

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Fundstück Pfandflaschenautomat: Dranschreiben was reinkommt

By paulinepauline on 8.07.2010

Es gibt Dinge, über die kann ich mich jahraus jahrein aufregen. Zwei dieser Dinge sind die beiden Automaten zum Zurückgeben der Pfand-Flaschen im REWE in der Moritzstraße. Es sind nicht einfach nur zwei Automaten, um die langen Schlangen davor zu verkleinern, nein, sie nehmen unterschiedliche Flaschen an.


Gerade eben bin ich wieder komplett darauf reingefallen. Beim Reinstecken einer Getränkedose kam die Meldung, dass der Barcode nicht zum Sortiment des Marktes gehört. Vorne an der Kasse (nach langem Anstehen) erfahre ich dann, dass ich den anderen Automaten hätte nehmen müssen. (Auf die Idee bin ich trotz meiner Erfahrungen mit den Automaten nicht gekommen, die Fehlermeldung hat mich davon abgehalten). Also wieder zurück, das Ding rein und wieder anstellen.

Anschließend habe ich, wie jedes mal, wenn mir so etwas passiert, an der Kasse den Vorschlag gemacht, man könne doch einfach an die Automaten dranschreiben, was reinkommt. Und mit schöner Regelmäßigkeit erhalte ich Antworten der folgenden Art:

“Ich erkläre es Ihnen jetzt, und beim nächsten Mal wissen Sie es dann.”

“Wenn sie richtig lesen, dann können Sie sehen, dass auf den Automaten drauf steht, was reinkommt.” (Wo, das hat mir noch keiner gezeigt.)

“Ja, könnte man machen.”

Nun könnte man ja denken: Ok, man probiert einfach durch, welche Flaschen wo passen. Nur macht das besonders viel Spaß, wenn an beiden Automaten lange Schlangen stehen mit Leuten mit blauen Ikea-Taschen voller Flaschen. Oder wenn der Automat die Flasche nicht auf Anhieb erkennt. Wenn man dann beide Automaten durch hat, probiert man es am ersten Automat wieder. Oder man geht zur Kasse und wird mit launigem Unterton zurück zum Automaten geschickt.

Ich gehe dann jedes Mal furchtbar schlecht gelaunt aus diesem Markt raus. Und in der Regel dann auch nicht mehr dort hin zum Einkaufen. Aber hin und wieder ist es doch ganz praktisch, wenn man die Flaschen nicht erst ins Auto packen muss um sie in einem anderen Markt zu schippern.

Was lernen wir aus diesem Offline-Usability-Lehrstück: (Dranschreiben was reinkommt) Die Funktion selbsterklärend gestalten oder leicht und verständlich erklären – das vermeidet Fehler. Und wenn ein Fehler dennoch auftaucht, verständliche und hilfreiche Fehlermeldungen ausgeben.

PS: Bin ich Job-geschädigt, weil ich an jedem Usability-Fauxpas hängen bleibe oder ist das noch nachvollziehbar? ;)

——————————————
NACHTRAG 23.07.2010

Gestern habe ich beim HIT in Kastel den gleichen Automaten entdeckt, an dem ein Aufkleber klebt, auf dem man sieht, welche Flaschen er annimmt! Genau so soll es sein! (Naja, fast: Warum gibt’s den Aufkleber doppelt? Warum ist der rechte Teil etwas abgesetzt? Handelt es sich bei den Mehrwegflaschen nur um Plastik- oder auch um Glasflaschen?) Aber nichts desto trotz: Es gibt nur einen Automaten und trotzdem steht dran, was man reintun darf! Da könnte sich der REWE mal ordentlich was von abschneiden!

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Es gibt Dinge, über die kann ich mich jahraus jahrein aufregen. Zwei dieser Dinge sind die beiden Automaten zum Zurückgeben der Pfand-Flaschen im REWE in der Moritzstraße. Es sind nicht einfach nur zwei Automaten, um die langen Schlangen davor zu verkleinern, nein, sie nehmen unterschiedliche Flaschen an. Gerade eben bin ich wieder komplett darauf reingefallen. Beim Reinstecken einer Getränkedose kam die Meldung, dass der Barcode nicht zum Sortiment des Marktes gehört. Vorne an der Kasse (nach langem Anstehen) erfahre ich dann, dass ich den anderen Automaten hätte nehmen müssen. (Auf die Idee bin ich trotz meiner Erfahrungen mit den Automaten nicht gekommen, die Fehlermeldung hat mich davon abgehalten). Also wieder zurück, das Ding rein und wieder anstellen. Anschließend habe ich, wie jedes mal, wenn mir so etwas passiert, an der Kasse den Vorschlag gemacht, man könne doch einfach an die Automaten dranschreiben, was reinkommt. Und mit schöner Regelmäßigkeit erhalte ich Antworten der folg

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