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Übersichtsplan Internet

Da hab ich nicht schlecht gestaunt gestern, als ich auf meinen Desktop geschaut habe. Liegt da doch tatsächlich ein PDF mit dem Namen „Uebersichtsplan_Internet.pdf“.

„Wow!“ dachte ich mir „Ein Übersichtsplan fürs Internet – jetzt kann sich Google mal ganz warm anziehen!“

Und sowas schlummert auf meinem Desktop? Und vor allem … wo kommt das Ding her? Ein Doppelklick auf die Datei hat das Rätsel gelöst: Uebersichtsplan_Internet.pdf.

Original Fundort

Bin jetzt auch mobil online dank dem Fonic Surfstick mit Tagesflat

Unterwegs mit dem Laptop online zu sein ging für mich bisher nur, wenn ein freies WLAN in der Nähe war. Eine Flatrate war mir zu teuer, denn die kosten so um die 40 bis 50 Euro im Monat. So oft bin ich schließlich nicht unterwegs und von T-Mobile Web n Walk wusste ich nix. ;-)

Nun hat mich letztens Fonic angeschrieben und mir von ihrem neuen Tarif – einer Tagesflat – erzählt. Obwohl (oder vielleicht weil?;) ich ziemlich ahnungslos bin, was Tarife angeht, klang der sehr interessant, sodass mir Fonic nun einen Surfstick geschickt hat und ich den Tarif testen darf. Vielen Dank :)

Der Tarif

  • Surfen für 2,50 Euro pro Tag, ohne Grundgebühr oder Mindest-Irgendwas.
  • Abgerechnet werden die 2,50 Euro, sobald man an einem Tag einmal online war, wobei der Tag von 0 bis 23:59 Uhr zählt.
  • Dazu gehört eine SIM-Card und der Fonic Surf-Stick, der 89 Euro kostet, in den die SIM-Card reinkommt.
  • Aufladen kann man mit Guthabenkarten, per Überweisung auf der Website oder per automatischer Aufladung mit einem bestimmten Betrag jeden Monat.
  • Verbraucht man mehr als 1 GB pro Tag, wird die Geschwindigkeit auf GPRS gedrosselt. Habe mir aber von vielen Leuten versichern lassen, dass man mit ein bisschen Surfen ohne große Downloads nicht über 1 GB kommen wird.
  • Fonic gehört zu O2, also surft man übers O2-Netz. Mit HSDPA (bis 3,6 Mbit/s), UMTS, EDGE und GPRS.
  • Funktioniert auch mit Mac und Linux

Das klingt doch für jemanden wie mich, der im Monat vielleicht 1 bis 3 mal unterwegs das Internet braucht, geradezu perfekt! Denn dieser Tarif ist für die Selten-Mobil-Surfer. Auf keinen Fall die 2,50 Euro mal 30 Tage rechnen und über die teuren 75 Euro schimpfen! ;)

Der Stick
Der Stick sieht so aus, also ganz schick in Weiß – man kann auch noch eine Mini-SD-Card reinstecken und irgendwas anderes, von dem ich nicht weiß was und wozu.

Mit dabei war noch eine USB-Verlängerung (die auch als Antenne dienen kann, meint der Support).

Die Aktivierung
Laut Verpackung muss man nun also einfach nur den Stick einstecken und schon kann man lossurfen. Naja, so einfach war’s dann doch nicht. ;-) Via Twitter hab ich erfahren, dass man die SIM-Card erst noch auf der Website freischalten muss. (Ok, in der Anleitung stand’s wohl auch;)

Also SIM-Card freigeschaltet, aber dann kam ständig die Fehlermeldung, dass das Modem ein Problem hätte. Zum Glück hatte ich ja einen direkten Kontakt zu Fonic, sodass mich der Support angerufen hat und nicht ich ihn ;) (kostet nämlich 49 Cent/Minute). Der Support war sehr nett und hat mit mir zusammen in den Netzwerkeinstellungen das Modem geändert, noch ein paar Daten eingetragen und dann ging’s. Eigentlich soll das alles automatisch passieren, aber anscheinend hat mein Mac irgendwelche komischen Einstellungen … keine Ahnung. Mein Kollege Daniel hat sich den Stick auch bestellt und bei ihm ging’s problemlos … auch am Mac.
Nun konnte ich also lossurfen – und habe direkt mal 6 Euro verbraucht, innerhalb von ein paar Stunden. Also den Support gefragt und die meinten, dass man den Tarif erst noch umschalten lassen muss. Laut offiziellem Feedback soll das aber eigentlich nicht passieren. Naja, ich hab das Geld wieder gutgeschrieben bekommen.

So sieht die Software aus

Unten links sieht man, welches Netz man hat: O2 und dann GPRS, UMTS oder HSDPA. Die Statistik zeigt, wie viele Daten man durch die Gegend geschickt hat und eine SMS-Funktion inkl. Adressbuch gibt’s auch. Wieso man damit auch SMS verschicken kann, ist mir nicht klar … wahrscheinlich weil’s geht.
Einen Schönheitswettbewerb wird diese Software garantiert nicht gewinnen und ein Icon für den Dock gibt’s auch nicht, so dass es ziemlich häßlich und pixelig dort erscheint. Und immer, wenn die Verbindung abbricht und man neu verbinden muss, ist der Button „Verbinden“ inaktiv und man muss die Software neu starten.

Fonic im Einsatz
Da mich schon viele vorgewarnt hatten, dass das O2-Netz nicht das dollste sei, war ich sehr gespannt auf den Praxistest.
Wie gesagt, bin ich nicht oft unterwegs, also hab ich’s einmal bei meinen Eltern (aufm Land) ausprobiert. Dort gab’s nur GPRS mit ca. 5 KB/S, aber es ging! Und die Gegend bei meinen Eltern in der Nähe von Mainz ist ziemlich Mobilfunk-Strahlungsbefreit (oder wie man das nennen mag, hat zumindest mal eine Geobiologin mit irgendwelchen Messgeräten getestet).
Beim zweiten Mal War ich am Flughafen Frankfurt, wobei mir hier der Modem-Fehler wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Hat also nicht geklappt.
Das dritte Mal fand dann im Zug Richtung Amsterdam statt. Zwischen Frankfurt und Köln gab’s keine Verbindung (nur Gemeckere vom Mac, dass alle möglichen Fehler auftreten würden, trotz Neustart etc.). Zwischen Köln und der Grenze nach Holland war die Verbindung dann aber super! Twitter, ICQ und mehrere Tabs im Firefox gleichzeitig (inkl. Shopping;) … lief alles wunderbar! Hier hatte ich aber auch das USB-Verlängerungskabel zwischen Mac und Stick geschnallt.
(Im Zug zwischen München und Frankfurt hatte ich aber auch mit Vodafone schon mal ne miserable Verbindung. Zug ist sicherlich allgemein eher mau.)
Zu Hause in Wiesbaden hab ich es auch nochmal probiert, hier hatte ich HSDPA und es fühlte sich an wie normales Surfen übers DSL.

Nach der Grenze hab ich dann aber ganz flott abgeschaltet, denn Fonic kostet im Ausland 0,70 €/100 KB und das klingt recht teuer, oder was meint Florian dazu? :)

Also dafür, dass mir Fonic bis dato völlig unbekannt war, bin ich jetzt sehr begeistert davon! Trotz kleiner Startschwierigkeiten, an denen aber anscheinend hauptsächlich mein Mac schuld ist.

Was ich mir noch wünsche

  • Aufladung so wie es auch bei Simyo geht: Sobald das Guthaben unter einen bestimmten Betrag fällt, wird automatisch ein definierter Betrag draufgebucht.
  • Eine Anzeige in der Statusleiste neben dem Datum, welche Geschwindigkeit ich grad habe.
  • Wenn man mal aus dem Netz rausgefallen ist, sollte die Software einen automatisch wieder einwählen.
  • Eine 24 Stunden-Abrechnung, also nicht von 0 bis 24 Uhr, sondern 24 Stunden ab dem Moment, an dem ich online gehe.
  • Dass man automatisch nach Freischalten der SIM-Card den richtigen Tarif hat.

Weitere Erfahrungsberichte finden sich bei Gilly und Dontox. Die beiden haben auch Speedtests gemacht.

Ende der Blog-Sommerpause

Da es nun langsam immer kälter und schmuddeliger wird, scheint der Sommer wohl leider wirklich vorbei zu sein. Ein Grund mehr, meine Blog-Sommerpause endlich mal offiziell zu beenden.
Die Pause begonnen hatte ich wegen einer vermuteten Sehnenscheidenentzündung. 3 – 4 Monate Schmerzen – erst in der rechten, dann auch in der linken Hand – die mit krassen Tabletten behandelt wurden, um die Entzündung wegzukriegen, habe ich also hinter mir. Auch das Schonen der Hände (eine Woche hab ich den Rechner nicht mal angeschaut!) hat nichts geholfen.

Mittlerweile habe ich einen neuen Hausarzt, der nun festgestellt hat, dass es gar keine Sehnenscheidenentzündung war, sondern Triggerpunkte! Triggerpunkte sind Verhärtungen in der Rückenmuskulatur, die in andere Regionen des Körpers Schmerzen ausstrahlen. Mit einer Neuraltherapie, auch „Qaddeln“ genannt, bei der ich Spritzen in den Nacken und den Rücken bekommen habe, sind die Schmerzen nun *plopp* verschwunden! Das ist total irre … alles weg! Fühle mich wie neu geboren! Und ich bin unglaublich froh, dass es doch keine SSE war! Und die Spritzen waren auch nicht schlimm. :)

Während dieser Zeit bin ich allerdings zum Paradebeispiel eines unter Druck stehenden Bloggers mutiert: iBusiness macht ziemlich reißerisch das aktuelles Executive Summary mit folgendem Thema auf: „Interaktiv-Professionals unter Druck: Wenn Web 2.0 zum Krankenlager wird“ und ich darf als Betroffene herhalten. Auch wenn es mich wohl noch nicht ganz so schlimm getroffen hat wie zwei Blogger in den USA, die an Herzinfarkten gestorben sind.

Tja, nun bin ich gar nicht krank ;) sondern nur ein bissl verspannt, und unter Druck steh ich auch nicht … sonst hätte ich nicht so ne lange Pause machen können. ;) Das einzige, was mich unter Druck setzt, sind die E-Mails, die bei mir immer ankommen, weil wieder irgendwer einen Blogbeitrag über sein Web2.0-Dingens haben will. :( Oder komische Artikel, für die man interviewt wurde, und die man dann vor Veröffentlichung nicht lesen durfte. (soll heißen, ich bin nicht sonderlich glücklich über diesen Artikel.)

Ich muss aber auch gestehen, dass so ne Pause ganz entspannend sein kann. Werde ich jetzt öfters mal machen. ;) Ich hab ja nicht nur nicht gebloggt, sondern auch meinen Feedreader wochenlang links liegen lassen. Nur das Twittern konnte ich nicht sein lassen. ;)
Außerdem fällts gar nicht auf, wenn man pausiert. Grad am Wochenende wurde ich wieder gefragt, woher ich blos all die Zeit zum bloggen nehme. ;)

Tolle Tipps zum Thema RSI und Mausarm und gesundes Arbeiten am Bildschirm gibts übrigens bei Christoph im Bandscheibenblog!

Twitter-Nostalgie

In einem Anflug von Nostalgie bin ich grad mal in der Zeit zurückgereist und habe meinen ersten Twitter-Beitrag gesucht:

twitter-nostalgie.jpg

Ob ich nach solch einer Aussage nun wirklich hätte suchen müssen? Naja, darüber lässt sich streiten. ;)

„Bezeichnend“ … werden jetzt die Twitter-Gegner sagen … aber hey, ich war jung und wusste nocht nicht so richtig damit umzugehen. Solche Belanglosigkeiten schreibe ich natürlich schon lange nicht mehr! ;)

Beim nächsten „Next Big Thing“ werde ich jedenfalls beim ersten Beitrag etwas wirklich weltbewegendes schreiben! #Vorsatz

Was war Euer erster Tweet? :)

Assbach und Dotdean haben auch schon gewühlt. ;)

Am einfachsten kommt man zu seinem ersten Tweet, indem man auf der Profilseite unten auf „Older“ klickt und anschließend oben in der Browser-Adresszeile die Seitenzahl hochschraubt. Glaub ich zumindest. Bei mir war’s Seite 356 oder so. ;)