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	<title>Kommentare zu: Amazons Produktempfehlungen lassen mich zweifeln &#8211; und die Facebook-Integration auch</title>
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	<description>Leben im Web - mit einem Faible für E-Commerce und Social Networks</description>
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		<title>Von: Ruru</title>
		<link>http://blog.paulinepauline.de/2010/07/29/amazons-produktempfehlungen-lassen-mich-zweifeln-und-die-facebook-integration-auch/comment-page-1/#comment-181600</link>
		<dc:creator>Ruru</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Oct 2010 18:55:02 +0000</pubDate>
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		<description>Also zum Thema Amazon Produktempfehlungen fällt mir nur die Zeit ein, als ich fast täglich nach dem &quot;Google Nexus One&quot; Smartphone bei diversen Händlern suchte... Ich konnte die Amazon Seite jedenfalls nicht mehr bei der Arbeit öffnen, ich sage nur soviel - es gibt eine Firma, die spezielle Analdildos namens  &quot;Nexus&quot; verkauft, die auch bei Amazon vertrieben werden....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also zum Thema Amazon Produktempfehlungen fällt mir nur die Zeit ein, als ich fast täglich nach dem &#8220;Google Nexus One&#8221; Smartphone bei diversen Händlern suchte&#8230; Ich konnte die Amazon Seite jedenfalls nicht mehr bei der Arbeit öffnen, ich sage nur soviel &#8211; es gibt eine Firma, die spezielle Analdildos namens  &#8220;Nexus&#8221; verkauft, die auch bei Amazon vertrieben werden&#8230;.</p>
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		<title>Von: paulinepauline</title>
		<link>http://blog.paulinepauline.de/2010/07/29/amazons-produktempfehlungen-lassen-mich-zweifeln-und-die-facebook-integration-auch/comment-page-1/#comment-177306</link>
		<dc:creator>paulinepauline</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2010 15:38:12 +0000</pubDate>
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		<description>@Erol: Es gibt Menschen, die verdienen ihr Geld mit diesem Thema. Und das ist doch ein guter Grund, sich damit näher zu befassen, oder? ;)

@Richard: In meinem Beitrag geht&#039;s eigentlich gar nicht um die Recommendations, sondern darum, dass Amazon falsche Daten über mich sammelt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Erol: Es gibt Menschen, die verdienen ihr Geld mit diesem Thema. Und das ist doch ein guter Grund, sich damit näher zu befassen, oder? ;)</p>
<p>@Richard: In meinem Beitrag geht&#8217;s eigentlich gar nicht um die Recommendations, sondern darum, dass Amazon falsche Daten über mich sammelt.</p>
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	<item>
		<title>Von: Erol</title>
		<link>http://blog.paulinepauline.de/2010/07/29/amazons-produktempfehlungen-lassen-mich-zweifeln-und-die-facebook-integration-auch/comment-page-1/#comment-177305</link>
		<dc:creator>Erol</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2010 15:25:42 +0000</pubDate>
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		<description>Macht euch mal locker! Das Schöne ist doch: Man muss überhaupt nichts von Amazon-Algorithmen verstehen, um darüber einfach hinwegzusehen. Noch steht euch frei, selbst zu bestimmen, was ihr wollen könntet. Das ist ja so ähnlich, als wenn man einem Diktator vorwirft, dass seine Methoden nicht diktatorisch genug sind. Ey, die wollen Geld verdienen und testen, was den meisten Profit erzeugt. 

Amazon ist einfach ein smarter  Einzelhändler, keine Weltanschauung. Ich zerbrech mir als Kunde doch nicht den Kopf über deren Empfehlungssystem. Das ist ja fast noch schlimmer, als sich als Amazonrezensent zu prostituieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Macht euch mal locker! Das Schöne ist doch: Man muss überhaupt nichts von Amazon-Algorithmen verstehen, um darüber einfach hinwegzusehen. Noch steht euch frei, selbst zu bestimmen, was ihr wollen könntet. Das ist ja so ähnlich, als wenn man einem Diktator vorwirft, dass seine Methoden nicht diktatorisch genug sind. Ey, die wollen Geld verdienen und testen, was den meisten Profit erzeugt. </p>
<p>Amazon ist einfach ein smarter  Einzelhändler, keine Weltanschauung. Ich zerbrech mir als Kunde doch nicht den Kopf über deren Empfehlungssystem. Das ist ja fast noch schlimmer, als sich als Amazonrezensent zu prostituieren.</p>
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		<title>Von: Hagen</title>
		<link>http://blog.paulinepauline.de/2010/07/29/amazons-produktempfehlungen-lassen-mich-zweifeln-und-die-facebook-integration-auch/comment-page-1/#comment-175895</link>
		<dc:creator>Hagen</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 14:21:02 +0000</pubDate>
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		<description>@Richard
Die ganzen Personalisierungsverfahren sind mir durchaus geläufig... Positive Effekte einer Personalisierung des Angebotes möchte ich ja gar nicht abstreiten, da ich früher selbst sehr begeistert von den technischen Möglichkeiten von eCRM war (der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt). Amazon würde jedoch sicher nicht 35% Umsatz verlieren, wenn sie solche Verfahren nicht einsetzen würden... 
Kurz zur Abgrenzung: Eine triviale Item to Item-Beziehung, wie recommendations auf Basis von Kunden kauften auch (ob während oder nach dem Kauf) oder Funktionen wie zuletzt gesehene Produkte, Merk- und Wunschzettel etc. hat für mich nichts mit Personalisierung zu tun, da insbesondere bei ersteren die Beziehung der Produkte untereinander und nicht zum Käufer im Mittelpunkt steht.

Mathematische Modelle zur Generierung von Empfehlungen - ob nun statistische Verfahren oder Data-Mining - setzen zwangsläufig triviale Beziehungen voraus, da diese auf der Grundlage der Verhaltensweisen einer konstruierten &quot;trivialen Maschine&quot; funktionieren (siehe die vielen Publikationen von Heinz von Förster). Sobald jedoch Menschen und deren Umfeld mit im Spiel sind, handelt es sich nicht mehr um &quot;triviale&quot; und berechenbare Systeme. Menschen und deren Verhalten sind komplexe Systeme und sie handeln zudem in einem komplexen Kontext. Viele Elemente beeinflussen die Kaufentscheidung. Ein bestimmtes Produkt, welches man auf einem Geburtstag gesehen hat, der Kauf von Katzenfutter, weil ausnahmsweise mal eine Katze für ein paar Tage zu Besuch ist, eine bevorstehende Motto-Party oder ein Geschenk als Dankeschön für den Nachbarn. Mal bin ich preissensitiv, mal nicht, weil ich z.B. eine Bonuszahlung erhalten habe oder mir mal was gönnen möchte usw. 

Diese kaufbeeinflussenden Ereignisse, bei denen der Kaufimplus auf externen Einflüssen oder Stimmungen basiert, machen den Gros der Käufe aus und finden meist nur einmalig statt. Kein System kann all diese durch Messungen des aktuellen Klickverhaltens, der Verbindung zu Facebook oder vergangener Käufe etc.  vorhersehen und in die Berechnungen von Produktempfehlungen einfließen lassen. 
Dies wird auch nicht besser, wenn die User in irgendwelche Schubladen bzw. „Like-Minded-Peers“ gesteckt werden. Die Hintergründe, warum der User ein Produkt „liked“, aus welchem Kontext heraus, welche Eigenschaften er toll findet und in welcher Relation er diese zu anderen Produkten sieht, bleibt einem solchen System weiterhin verschlossen. 

Kaufentscheidungen entstehen nicht in einem geschlossenen System &quot;amazon&quot; oder „amazon in Verbindung mit facebook“ etc., sondern werden durch eine Vielzahl von anderen Einflüssen bestimmt. 
Komplexe Systeme sind (wie der Physiker Heinz von Förster bewiesen hat) analytisch nicht erklärbar, da diese durch viele unbekannte Variablen beeinflusst werden - anders ist dies bei konstruierten und nach festen Bauplänen funktionierende Maschinen, wo sich bestimmte Abläufe aufgrund der linearen Beziehungen untereinander berechnen lassen. Die mathematischen Modelle unterstellen jedoch, dass Menschen wie triviale Maschinen funktionieren und handeln. So kommt es dann zwangsläufig zu so vielen unbrauchbaren z.B. auf Vergangenheitsdaten oder Klickdaten basierenden Empfehlungen. Dies ist ja auch u.a. einer der Punkte, weshalb die Suchergebnisse von Suchmaschinen so schlecht sind...

Mathematische Modelle unterliegen zudem auch zwangsläufig immer einer gewissen Willkür und Subjektivität des &quot;Modellbauers&quot; sowie des „Datenbereitstellers“. Welche Definitionen werden zugrunde gelegt (wer definiert die Definitionen und warum so und nicht anders), welche Variablen werden in die Berechnung mit einbezogen, welche nicht? Wie werden diese Daten gewichtet? Erfindet jemand neue Messmethoden oder entdeckt neue Daten bzw. deren noch „besseren“ Berechnungsweise usw.? Manche fangen an die WebCam des Nutzers zu aktivieren, um eine Maschine „sehen zu lassen“, mit wem man es zu tun hat (Modetyp, Farbtyp,...) und in welcher „Stimmung“ sich der Nutzer gerade befindet etc.. Es werden Rechner und Bertiebssystem oder der Freundeskreis mit einbezogen usw. Man kann nie genügend Daten sammeln. Man könnte immer mehr und feinere Daten sammeln und mit in die Berechnungen und Modelle einbeziehen. Irgendwann sagt dann jemand „stopp“ und verknüpft dann diese Daten miteinander (ob manuell oder auf Basis anderer mathematischer Modelle), gewichtet die Beziehungen evtl. noch und irgendwann ist dann das Modell fertig bzw. wird immer wieder weiterentwickelt, weil man wieder neue Daten entdeckt hat usw. Das eine Modell nimmt noch diese oder jene Daten hinzu, das andere noch andere usw... 

Die Segmentierungen und Cluster in die die User gesteckt werden basieren auf ähnlichen - überspitzt formuliert - willkürlichen Abgrenzungen, da irgendwer bestimmt bzw. festlegt, wie groß die Cluster sind, welche Daten zur Abgrenzung herangezogen werden und welche nicht und wo diese Grenzen liegen (wo fängt bspw. bei einem Menschen die Hand an, wo hört sie auf - irgedwer hat dies einmal aufgrund bestimmter Kriterien festgelegt, obwohl man die Grenze auf Basis anderer Kriterien sicher hätte auch anders ziehen können). So zerlegt man die Welt (bzw. hier die User) in immer kleinere Stücke und Segmente und verliert den Überblick, obwohl alles und jeder in einem Ganzen eingebunden und miteinander verbunden ist...
Für das Abgleiten ins Philosophische möchte ich mich hiermit schon gleich entschuldigen... ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Richard<br />
Die ganzen Personalisierungsverfahren sind mir durchaus geläufig&#8230; Positive Effekte einer Personalisierung des Angebotes möchte ich ja gar nicht abstreiten, da ich früher selbst sehr begeistert von den technischen Möglichkeiten von eCRM war (der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt). Amazon würde jedoch sicher nicht 35% Umsatz verlieren, wenn sie solche Verfahren nicht einsetzen würden&#8230;<br />
Kurz zur Abgrenzung: Eine triviale Item to Item-Beziehung, wie recommendations auf Basis von Kunden kauften auch (ob während oder nach dem Kauf) oder Funktionen wie zuletzt gesehene Produkte, Merk- und Wunschzettel etc. hat für mich nichts mit Personalisierung zu tun, da insbesondere bei ersteren die Beziehung der Produkte untereinander und nicht zum Käufer im Mittelpunkt steht.</p>
<p>Mathematische Modelle zur Generierung von Empfehlungen &#8211; ob nun statistische Verfahren oder Data-Mining &#8211; setzen zwangsläufig triviale Beziehungen voraus, da diese auf der Grundlage der Verhaltensweisen einer konstruierten &#8220;trivialen Maschine&#8221; funktionieren (siehe die vielen Publikationen von Heinz von Förster). Sobald jedoch Menschen und deren Umfeld mit im Spiel sind, handelt es sich nicht mehr um &#8220;triviale&#8221; und berechenbare Systeme. Menschen und deren Verhalten sind komplexe Systeme und sie handeln zudem in einem komplexen Kontext. Viele Elemente beeinflussen die Kaufentscheidung. Ein bestimmtes Produkt, welches man auf einem Geburtstag gesehen hat, der Kauf von Katzenfutter, weil ausnahmsweise mal eine Katze für ein paar Tage zu Besuch ist, eine bevorstehende Motto-Party oder ein Geschenk als Dankeschön für den Nachbarn. Mal bin ich preissensitiv, mal nicht, weil ich z.B. eine Bonuszahlung erhalten habe oder mir mal was gönnen möchte usw. </p>
<p>Diese kaufbeeinflussenden Ereignisse, bei denen der Kaufimplus auf externen Einflüssen oder Stimmungen basiert, machen den Gros der Käufe aus und finden meist nur einmalig statt. Kein System kann all diese durch Messungen des aktuellen Klickverhaltens, der Verbindung zu Facebook oder vergangener Käufe etc.  vorhersehen und in die Berechnungen von Produktempfehlungen einfließen lassen.<br />
Dies wird auch nicht besser, wenn die User in irgendwelche Schubladen bzw. „Like-Minded-Peers“ gesteckt werden. Die Hintergründe, warum der User ein Produkt „liked“, aus welchem Kontext heraus, welche Eigenschaften er toll findet und in welcher Relation er diese zu anderen Produkten sieht, bleibt einem solchen System weiterhin verschlossen. </p>
<p>Kaufentscheidungen entstehen nicht in einem geschlossenen System &#8220;amazon&#8221; oder „amazon in Verbindung mit facebook“ etc., sondern werden durch eine Vielzahl von anderen Einflüssen bestimmt.<br />
Komplexe Systeme sind (wie der Physiker Heinz von Förster bewiesen hat) analytisch nicht erklärbar, da diese durch viele unbekannte Variablen beeinflusst werden &#8211; anders ist dies bei konstruierten und nach festen Bauplänen funktionierende Maschinen, wo sich bestimmte Abläufe aufgrund der linearen Beziehungen untereinander berechnen lassen. Die mathematischen Modelle unterstellen jedoch, dass Menschen wie triviale Maschinen funktionieren und handeln. So kommt es dann zwangsläufig zu so vielen unbrauchbaren z.B. auf Vergangenheitsdaten oder Klickdaten basierenden Empfehlungen. Dies ist ja auch u.a. einer der Punkte, weshalb die Suchergebnisse von Suchmaschinen so schlecht sind&#8230;</p>
<p>Mathematische Modelle unterliegen zudem auch zwangsläufig immer einer gewissen Willkür und Subjektivität des &#8220;Modellbauers&#8221; sowie des „Datenbereitstellers“. Welche Definitionen werden zugrunde gelegt (wer definiert die Definitionen und warum so und nicht anders), welche Variablen werden in die Berechnung mit einbezogen, welche nicht? Wie werden diese Daten gewichtet? Erfindet jemand neue Messmethoden oder entdeckt neue Daten bzw. deren noch „besseren“ Berechnungsweise usw.? Manche fangen an die WebCam des Nutzers zu aktivieren, um eine Maschine „sehen zu lassen“, mit wem man es zu tun hat (Modetyp, Farbtyp,&#8230;) und in welcher „Stimmung“ sich der Nutzer gerade befindet etc.. Es werden Rechner und Bertiebssystem oder der Freundeskreis mit einbezogen usw. Man kann nie genügend Daten sammeln. Man könnte immer mehr und feinere Daten sammeln und mit in die Berechnungen und Modelle einbeziehen. Irgendwann sagt dann jemand „stopp“ und verknüpft dann diese Daten miteinander (ob manuell oder auf Basis anderer mathematischer Modelle), gewichtet die Beziehungen evtl. noch und irgendwann ist dann das Modell fertig bzw. wird immer wieder weiterentwickelt, weil man wieder neue Daten entdeckt hat usw. Das eine Modell nimmt noch diese oder jene Daten hinzu, das andere noch andere usw&#8230; </p>
<p>Die Segmentierungen und Cluster in die die User gesteckt werden basieren auf ähnlichen &#8211; überspitzt formuliert &#8211; willkürlichen Abgrenzungen, da irgendwer bestimmt bzw. festlegt, wie groß die Cluster sind, welche Daten zur Abgrenzung herangezogen werden und welche nicht und wo diese Grenzen liegen (wo fängt bspw. bei einem Menschen die Hand an, wo hört sie auf &#8211; irgedwer hat dies einmal aufgrund bestimmter Kriterien festgelegt, obwohl man die Grenze auf Basis anderer Kriterien sicher hätte auch anders ziehen können). So zerlegt man die Welt (bzw. hier die User) in immer kleinere Stücke und Segmente und verliert den Überblick, obwohl alles und jeder in einem Ganzen eingebunden und miteinander verbunden ist&#8230;<br />
Für das Abgleiten ins Philosophische möchte ich mich hiermit schon gleich entschuldigen&#8230; ;-)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Richard Buettner</title>
		<link>http://blog.paulinepauline.de/2010/07/29/amazons-produktempfehlungen-lassen-mich-zweifeln-und-die-facebook-integration-auch/comment-page-1/#comment-175671</link>
		<dc:creator>Richard Buettner</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 17:14:36 +0000</pubDate>
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		<description>recommendations werden &quot;ungefaehr&quot; so berechnet:
- item to item: welche produkte werden zusammen gekauft in derselben session (einfaches collaborative filtering amazon style)
- item to user: welche vorlieben hat der user? marken, farben, preis. das ist die personalisierte variante. alle click stream daten ueber den user sind bekannt
user to user: aufgrund deines verhaltens (z.b. wie oft kaufst du ein) und deiner vorlieben (bist du preissensitiv) wirst du segmentiert mit like-minded peers und bekommst die proukte deiner peers empfohlen.
natuerlich gibt es modelle die alle o.g. miteinander verknuepfen oder auch in-session basierende modelle die in real time deine momentane kauflaune herausfinden und weniger historische daten verwenden.

daten werden allgemein in explicit und implicit unterschieden. implicit daten funktionieren besser da vorlieben aktiv vom user bereitgestellt werden (z.b. facebook / amazon like button).

i.a. basieren recommendations weniger uaf statistischen verfahren als auf data mining algorithmen. n=1 kann sein nur dass n aus 10tsd datenpunkten besteht (z.b. pro user/categorie/produkt wie lange hast du die seite angeschauht? bist du gleich wieder auf back button oder hast du runtergescrollt?) jeder user user bekommt sein eigenes modell uebergestuelpt.

das funktioniert so gut dass amazon 35% seines umsatzes durch recommendations erzielt.

@Hagen: deinem letzten satz fehlt die begruendung?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>recommendations werden &#8220;ungefaehr&#8221; so berechnet:<br />
- item to item: welche produkte werden zusammen gekauft in derselben session (einfaches collaborative filtering amazon style)<br />
- item to user: welche vorlieben hat der user? marken, farben, preis. das ist die personalisierte variante. alle click stream daten ueber den user sind bekannt<br />
user to user: aufgrund deines verhaltens (z.b. wie oft kaufst du ein) und deiner vorlieben (bist du preissensitiv) wirst du segmentiert mit like-minded peers und bekommst die proukte deiner peers empfohlen.<br />
natuerlich gibt es modelle die alle o.g. miteinander verknuepfen oder auch in-session basierende modelle die in real time deine momentane kauflaune herausfinden und weniger historische daten verwenden.</p>
<p>daten werden allgemein in explicit und implicit unterschieden. implicit daten funktionieren besser da vorlieben aktiv vom user bereitgestellt werden (z.b. facebook / amazon like button).</p>
<p>i.a. basieren recommendations weniger uaf statistischen verfahren als auf data mining algorithmen. n=1 kann sein nur dass n aus 10tsd datenpunkten besteht (z.b. pro user/categorie/produkt wie lange hast du die seite angeschauht? bist du gleich wieder auf back button oder hast du runtergescrollt?) jeder user user bekommt sein eigenes modell uebergestuelpt.</p>
<p>das funktioniert so gut dass amazon 35% seines umsatzes durch recommendations erzielt.</p>
<p>@Hagen: deinem letzten satz fehlt die begruendung?</p>
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	<item>
		<title>Von: Hagen</title>
		<link>http://blog.paulinepauline.de/2010/07/29/amazons-produktempfehlungen-lassen-mich-zweifeln-und-die-facebook-integration-auch/comment-page-1/#comment-175639</link>
		<dc:creator>Hagen</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 13:36:40 +0000</pubDate>
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		<description>Warum ich der Personalisierung skeptisch gegenüberstehe:

Beim Thema Personalosierung wird meist übersehen, wie statistische Verfahren funktionieren. Sie funktionieren nur in der Masse, d.h. es lassen sich durchaus aufgrund bestimmter Verhaltens- und Eigenschaftsmuster Kaufwahrscheinlichkeiten von Eigenschaftsgruppen berechnen. Wenn es jedoch um die Kaufwahrscheinlichkeit eines einzelnen Users geht, so gilt aber N=1. Zur Verdeutlichung hilft vielleicht ein Blick in die Versicherungsbranche. Hier werden bspw. zur Berechnung von Beitragssätzen die Sterbewahrscheinlichkeiten von Menschen berechnet, was statistisch für Personengruppen mit bestimmten Eingenschaften funktioniert. Wenn es jedoch darum geht vorherzusagen, wann eine bestimmte einzelne Person sterben wird, versagen die mathematischen Verfahren. </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum ich der Personalisierung skeptisch gegenüberstehe:</p>
<p>Beim Thema Personalosierung wird meist übersehen, wie statistische Verfahren funktionieren. Sie funktionieren nur in der Masse, d.h. es lassen sich durchaus aufgrund bestimmter Verhaltens- und Eigenschaftsmuster Kaufwahrscheinlichkeiten von Eigenschaftsgruppen berechnen. Wenn es jedoch um die Kaufwahrscheinlichkeit eines einzelnen Users geht, so gilt aber N=1. Zur Verdeutlichung hilft vielleicht ein Blick in die Versicherungsbranche. Hier werden bspw. zur Berechnung von Beitragssätzen die Sterbewahrscheinlichkeiten von Menschen berechnet, was statistisch für Personengruppen mit bestimmten Eingenschaften funktioniert. Wenn es jedoch darum geht vorherzusagen, wann eine bestimmte einzelne Person sterben wird, versagen die mathematischen Verfahren. </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: paulinepauline</title>
		<link>http://blog.paulinepauline.de/2010/07/29/amazons-produktempfehlungen-lassen-mich-zweifeln-und-die-facebook-integration-auch/comment-page-1/#comment-174704</link>
		<dc:creator>paulinepauline</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 13:10:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.paulinepauline.de/?p=1932#comment-174704</guid>
		<description>Lieber Richard,
dein Betrag wirkte wie Spam, genauso wie dein neuer Beitrag nun auch wieder. Aber wenn du doch so gut bescheid weißt über dieAlgorithmen von Amazon, dass weißt du doch bestimmt auch eine Antwort auf meine Frage oben im Beitrag, oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Richard,<br />
dein Betrag wirkte wie Spam, genauso wie dein neuer Beitrag nun auch wieder. Aber wenn du doch so gut bescheid weißt über dieAlgorithmen von Amazon, dass weißt du doch bestimmt auch eine Antwort auf meine Frage oben im Beitrag, oder?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Richard Buettner</title>
		<link>http://blog.paulinepauline.de/2010/07/29/amazons-produktempfehlungen-lassen-mich-zweifeln-und-die-facebook-integration-auch/comment-page-1/#comment-174604</link>
		<dc:creator>Richard Buettner</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 21:37:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.paulinepauline.de/?p=1932#comment-174604</guid>
		<description>Liebe paulinepauline, warum hast du meinen Beitrag als Spam geloescht?
Ich habe Ahnung wenn&#039;s ums Recommendation Engines geht. Ich habe naehmlich eine gebaut: www.peerius.com. Komplexes Thema. Zur Zeit baue ich eine FB app um die peerius recommendations fuer retailer mit FB daten zu fuettern. Aehnlich wie FB-Amazon recommendations (http://www.telegraph.co.uk/technology/facebook/7914188/Amazon-integrates-Facebook-Connect-to-improve-its-recommendations.html). Ich weiss auch gut wie die Algortihmen von Amazon funktionieren.

Gruss
Richard</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe paulinepauline, warum hast du meinen Beitrag als Spam geloescht?<br />
Ich habe Ahnung wenn&#8217;s ums Recommendation Engines geht. Ich habe naehmlich eine gebaut: <a href="http://www.peerius.com" rel="nofollow"></a><a href='http://www.peerius.com'>http://www.peerius.com</a>. Komplexes Thema. Zur Zeit baue ich eine FB app um die peerius recommendations fuer retailer mit FB daten zu fuettern. Aehnlich wie FB-Amazon recommendations (<a href="http://www.telegraph.co.uk/technology/facebook/7914188/Amazon-integrates-Facebook-Connect-to-improve-its-recommendations.html" rel="nofollow"></a><a href='http://www.telegraph.co.uk/technology/facebook/7914188/Amazon-integrates-Facebook-Connect-to-improve-its-recommendations.html'>http://www.telegraph.co.uk/technology/facebook/7914188/Amazon-integrates-Facebook-Connect-to-improve-its-recommendations.html</a>). Ich weiss auch gut wie die Algortihmen von Amazon funktionieren.</p>
<p>Gruss<br />
Richard</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ingo</title>
		<link>http://blog.paulinepauline.de/2010/07/29/amazons-produktempfehlungen-lassen-mich-zweifeln-und-die-facebook-integration-auch/comment-page-1/#comment-172368</link>
		<dc:creator>Ingo</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Jul 2010 04:41:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.paulinepauline.de/?p=1932#comment-172368</guid>
		<description>Klar - kann ich das. Aber ist das Sinn der Sache? Warum sollte ich mir die Mühe machen? DIE wollen MIR doch was verkaufen. Wenn ich 10x einen Krimi kaufe und nur 1x ein Kinderbuch, dann müsste Amazon doch daraus eine Logik erkennen... oder habe ich da zu hohe Ansprüche?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Klar &#8211; kann ich das. Aber ist das Sinn der Sache? Warum sollte ich mir die Mühe machen? DIE wollen MIR doch was verkaufen. Wenn ich 10x einen Krimi kaufe und nur 1x ein Kinderbuch, dann müsste Amazon doch daraus eine Logik erkennen&#8230; oder habe ich da zu hohe Ansprüche?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: paulinepauline</title>
		<link>http://blog.paulinepauline.de/2010/07/29/amazons-produktempfehlungen-lassen-mich-zweifeln-und-die-facebook-integration-auch/comment-page-1/#comment-172349</link>
		<dc:creator>paulinepauline</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 20:43:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.paulinepauline.de/?p=1932#comment-172349</guid>
		<description>@Ingo: Aber die kannst du doch rauslöschen! Bei deinen persönlichen Empfehlungen kannst du für jedes Buch, das du gekauft hst, angeben, ob du es toll fandest oder langweilig, oder ob für dein Empfehlungen nicht berücksichtigt werden soll. Hier ist Amazon genauso feintunig wie Facebook ... das muss man den beiden schon lassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Ingo: Aber die kannst du doch rauslöschen! Bei deinen persönlichen Empfehlungen kannst du für jedes Buch, das du gekauft hst, angeben, ob du es toll fandest oder langweilig, oder ob für dein Empfehlungen nicht berücksichtigt werden soll. Hier ist Amazon genauso feintunig wie Facebook &#8230; das muss man den beiden schon lassen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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