Fundstücke: Zweimal Usability

Heute mal gleich zwei Fundstücke …

Logout-Button statt Speichern bei Snitter

Snitter ist ein richtig toller Desktop-Client für Twitter. Seit heute unterstützt er auch internationale Keyboards und hat prompt einen Siegeszug durch die Twittercommunity angetreten. Twitteriffic fiel im des öfteren zum Opfer. ;-) Das Ding kann einfach alles, wasdie Twitterwebsite auch kann, und noch ein kleines bisschen mehr (Suche in den Freunden etc.)

Was ich aber zeigen will, ist ein kleiner seltsamer Button an der falschen Stelle. In den Optionen kann man diverse Dinge einstellen, die man dann anschließend gerne speichern möchte. So ist man das gewohnt. Was aber macht Snitter? Es bietet einen Button „Logout“! Warum das denn? (Und ich bin nicht die Einzige, die automatisch draufgeklickt hat, oder draufklicken wollte. Ich hab’s beobachtet!)

Snitter Options

Login / Registrierung bei Co.comment

Gerade habe ich mich bei Co.comment.com registriert und bin dabei über folgende Merkwürdigkeit gestolpert: Oben rechts gibt’s einen Menüpunkt „login / register“ – klickt man darauf, kommt man auf folgende Seite.

Login Co.comment

Die Überschrift sagt mir, dass ich mich hier registrieren kann. Ich gebe also Username und Passwort an und plopp erscheint die Fehlermeldung „The username and password do not match.“ Klar, denn man befindet sich ja auch auf der Login-Seite. Will man sich registrieren, muss man in der Überschrift auf den blauen Teil „Get an account“ klicken.

Warum so umständlich und irreführend? In der Navi steht doch sogar schon das Wort „register“. Warum nutzt man das nicht als Link zur Registrierungsseite? Muss man diese Logik verstehen? Glaube nicht. ;)

BTW: Get Elastic hat gerade eine Menge Registrierungsformulare getestet und ausgewertet. Sehr interessant! Überhaupt … was diese Frau alles testet … unglaublich! Eine empfehlenswerte Lektüre!

7 Gedanken zu „Fundstücke: Zweimal Usability

  1. Pingback: Usability in der Praxis - Netzlogbuch

  2. Bernd

    Na da schau her :-) Ist doch noch ein „kleiner“ Beitrag bezüglich Deines Twitter-Client-Testtages aus dem „getwitter“ geworden. Immerhin eine Empfehlung ;-) Danke …

  3. Jörg

    Wirklich interessante Beispiele!

    Aber was mich wirklich umhaut ist folgendes:
    Das von dir erwähnte co.mments.com (man achte auf das „s“) scheint ja wirklich ein ganz schlimmer rip-off von cocomment.com zu sein …
    Oder wo genau liegt der Unterschied zwischen beiden Sites?

    cocomment.com nutze ich schon sehr lange, ist auch sehr praktisch. Ich finde das wirklich etwas, hmmm, unverschämt …

  4. paulinepauline Beitragsautor

    ach, natürlich kann man das unverschämt nennen, aber kopiert wird überall …
    habe auch lange cocomments benutzt ber nach dem relaunch hat die firefox-extension das javascripe einer anderen seite dazwischengefunkt, so dass ich diese nicht mehr nutzen konnte. also hab ich es abgeschaltet. der vorteil bei cocomment war meiner meinung nach, dass es automatisch mit dem absenden eines blog-kommentars mit dem tracking begonnen hat. bei co.mments und bei commentful muss man das tracking erst manuell starten.

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