Reiner Fakeman und die Googlability

Weil wir alle im Web Spuren hinterlassen und weil Personalagenturen bereits im Web nach Profilen suchen und unsere digitale Identität überprüfen, hat die Wirtschaftswoche ein Experiment gestartet: Reiner Fakeman, eine erfundene Person, deren Weg man im Netz nachverfolgen kann von delicious über diverse Blogs bis Myspace. Er hat sogar eine Amazon-Wunschliste, schreibt seinen eigenen Blog und diskutiert auch mit. Nur sein Xing-Account wurde wieder gelöscht.

Das passt zum aktuellen Blog-Skandal um Ehssan Dariani, einem der Gründer von StudiVZ, der gerade mit so einigen digitalen Hinterlassenschaften seiner Vergangenheit zu kämpfen hat.

Echt interessantes Thema – hab ich doch grad erst am Wochenende bei den Lokalisten wieder überlegt, wie viel ich über meine Person preis gebe … obwohl ja eigentlich sowieso schon alles bei Xing oder Passado (oder wie die Schulfreunde-Websites nun heißen) steht. ;) Und die Suche nach meinem Nick und meinem richtigen Namen liefert auch erschreckend viele Google-Ergebnisse!

via Cio-Weblog: Googlability: Auf der Spur von Reiner Fakeman

3 Gedanken zu „Reiner Fakeman und die Googlability

  1. michael alexander wilcke

    Liebe paulinepauline,

    Wie kommen Sie denn auf die Idee, Reiner Fakeman sei eine erfundene Kunstfigur?! Vielleicht besteht das Experiment der Wirtschaftswoche gerade darin, uns das glauben zu lassen. Siehe Jochen Mai’s Weblog („Ich bin ein reiner Fakemen“).

    Übrigens: Habe über Fakeman dieses Blog neu entdeckt und freue mich, Dich auf diese Weise virtuell kennen gelernt zu haben. mfg. michi wilcke.

  2. michael alexander wilcke

    danke für willkommensgruss, paulinchen. österreich ist in sachen blogosphäre ein entwicklungsland. da gucken die ösis wirklich, was bei euch weitergeht. wir z.b. haben mörderisch viele leser und eine werbeagentur usw., aber bis wer ein blog aufmacht … see you!

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